Weiter zum Inhalt
Aktuell

Die Energiewende AG wird zur AG Energie + Aktion

Vor dem Hintergrund der AG-Aktivitäten, die sich neben dem Thema Energiewende ja auch auf Aktionen aller Art zu anderen Themen für unseren Kreisverband und darüber hinaus erstrecken, haben wir beschlossen, den AG-Namen in “AG Energie + Aktion” zu ändern.

Treffen der Energiewende AG

Am 9. Oktober um 18:30 Uhr treffen wir uns in der Malplaquestraße 7, 13347 Berlin (Geschäftsstelle KV Mitte) zu einem allgemeinen und spezifischen Austausch in Sachen Energiewende und angrenzende Themen.

Anti-Kohle-Kette am 23. August 2014

Ein breites Bündnis ruft für den 23. August zu einer Menschenkette in der Lausitz auf, um gegen den Wahnsinn des weiteren Abbaus schmutziger Braunkohle in der Lausitz zu protestieren. Alle Informationen sind auf der Seite des Bündnisses zu finden: http://humanchain.org

Energiewende-Agenda 2020 – Grünes Verhandlungsangebot an die Große Koalition

Unsere grünen Energieminister aus den Bundesländern, die Bundestagsfraktion und der Bundesvorstand haben gemeinsam ein Eckpunktepapier zur Energiewende vorgelegt, das auch als Angebot an die Große Koalition zu verstehen ist: Für die Energiewende braucht es die ganze Gesellschaft und alle Parteien!

Hier geht es zur Energiewende-Agenda 2020.

Knapp 600.000 Stimmen – ein klares Signal trotz verfehlten Quorums

Das Quorum für einen erfolgreichen Volksentscheid wurde am 3. November zwar hauchdünn verfehlt (0,9 Prozent fehlten zu den geforderten 25 Prozent), aber dass knapp 600.000 Menschen und damit 83 Prozent der Menschen, die zur Abstimmung gingen, sich für die Einrichtung eines Stadtwerks und die Rekommunalisierung des Stromnetzes ausgesprochen haben, kann sicherlich in Zukunft nicht einfach ignoriert werden.

Mehr in Sachen “Energiewende von unten” zum Beispiel auf der Seite der Bürgerenergiewende.

Am 3. November gilt es: Volksentscheid zur Rekommunalisierung des Berliner Stromnetzes

Nach der Wahl ist vor dem Volksentscheid: Am 3. November sind alle Berliner aufgerufen, ihre Stimme für den Rückkauf der Stromnetze und den Aufbau eines berlineigenen Stadtwerks abzugeben.

Die Abstimmungsunterlagen sind bereits versandt, und darin finden sich auch Argumente von Senat und Abgeordnetenhaus, die sich mit ihrer Mehrheit aus CDU und SPD gegen den Volksentscheid stellen.

Der Berliner Energietisch antwortet auf diese Argumente auf seiner Homepage: Fakt ist …

Zur Bundestagswahl: Wir machen die Energiewende – sauber, sicher und sozial!

Tausende Jahre lang haben wir Menschen nach Dingen gesucht, die wir verbrennen konnten. Wir haben mit Holz, Öl und Kohle den Planeten geplündert und unser Klima vergiftet.
Nun stehen wir kurz vor einer Zeitenwende. Wir können es heute schaffen, dass unsere Kinder einmal unendliche Energie ernten können. Aus der Luft, aus der Sonne, aus Wasser.
Mehr zur Energiewende auf der Seite der Bundespartei

“100 % Erneuerbare Energien” ganz vorn beim Mitgliederentscheid zu den Schlüsselprojekten für unser Wahlprogramm!

12. Juni 2013

Der Ausbau Erneuerbarer Energien von 5 auf 25 Prozent der Stromproduktion in kurzer Zeit war ein bedeutender Beitrag zu nachhaltiger Energieversorgung, zum Klimaschutz und zur Ressourcenschonung. Bis zum Jahr 2020 wollen wir den Anteil der Erneuerbaren Energien mindestens verdoppeln und bis 2030 die Stromversorgung Deutschlands auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umstellen. Damit setzen wir das erfolgreichste wirtschaftliche Demokratisierungsprojekt in Deutschland fort. Die Bürgerinnen und Bürger, die Genossenschaften und kleinen Unternehmen vor Ort zusammen mit den Kommunen und Stadtwerken sind das Rückgrat der Energiewende – das ist das Ergebnis grüner Energiepolitik. Anders als die schwarz-gelbe Lobbypolitik für die Energiekonzerne werden wir dafür sorgen, dass die Energiewende in BürgerInnenhand bleibt. Damit diese „Energiewende von unten“ weitergeht, verteidigen wir den Einspeisevorrang für Erneuerbare, schaffen Planungssicherheit für Investoren, Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger und leiten damit auch den Kohleausstieg ein. Wir wollen die Regelungen des EEG zum Ausbau der Erneuerbaren Energien so überarbeiten, dass es weiterhin zu einem dynamischen Ausbau der Erneuerbaren kommt und die Kosten gerecht verteilt werden. Denn die Energiewende braucht Investitionen. Die Lasten müssen gerecht verteilt werden und der Strompreis muss auch während des Umstiegs für alle bezahlbar bleiben. Dafür werden wir zuerst die Industrieprivilegien zurückführen sowie Mittelstand und Privathaushalte um 4 Mrd. Euro Energiekosten entlasten.

Alle 9 gewählten Schlüsselprojekte in den Kategorien Energiewende, Gerechtigkeit und Moderne Gesellschaft findet Ihr hier.

Mitgliederentscheid über die Schlüsselprojekte für das Wahlprogramm!

13. Mai 2013

Dein Argument für Dein Projekt!

Mit dem Mitgliederentscheid heben wir politische Beteiligung auf eine neue Ebene. Am 8. und 9. Juni 2013 können alle Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN abstimmen, welche Projekte wir bei einer Regierungsbeteiligung als Erstes angehen.

Unter dem Motto “Dein Argument für Dein Projekt” kann jedes Mitglied für sein favorisiertes Projekt stimmen. Auch im Bereich Energiewende und Ökologie gibt es eine Reihe von Projekten zur Auswahl, darunter “100 % Erneuerbare” oder “Kohleausstieg bis 2030″.

Lasst uns gemeinsam den Mitgliederentscheid zu einem Erfolg machen. Wir zeigen erneut, dass wir die Beteiligungspartei sind, und machen zusammen den grünen Wandel möglich.

Hier geht’s zum Mitgliederentscheid zum Thema Energiewende und Ökologie.

Warum steigen die Strompreise?

10. Oktober 2012

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat die folgende Pressemeldung herausgegeben:

Die Bundesregierung ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass viele Stromversorger die Preise zum nächsten Jahr erhöhen. Immer mehr müssen private Haushalte für Unternehmen mit bezahlen, die sich von den Netzentgelten und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien haben befreien lassen.
Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Verbraucher für McDonald’s, den Versicherungskonzern Allianz oder den Discounter ALDI die Kosten übernehmen. Und das sind keine Einzelfälle. Union und FDP in Berlin haben die Kriterien so abgesenkt, dass die Anzahl der befreiten Unternehmen von 800 auf knapp 3000 im nächsten Jahr steigen wird. Dies summiert sich auf 8 Milliarden Euro und bläht die Stromkosten der privaten Haushalte auf. Tendenz: auch in den nächsten Jahren sind starke Sprünge zu erwarten. Fast 2000 weitere Firmen haben bereits bei den Netzentgelten Anträge auf Befreiung gestellt.

Die Preiserhöhungen haben also nur wenig mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien zu tun. Folgende Zahlen machen das deutlich: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien lässt die EEG-Umlage um 0,6 Cent ansteigen. Der restliche eine Cent der Erhöhung ist der Ausweitung der Befreiungen für die Industrie und andere falschen Anreize geschuldet.

Die Befreiung der Unternehmen bei den Netzentgelten muss schleunigst wieder rückgängig gemacht werden. Die ersten Golfplätze und die Deutsche Börse in Frankfurt haben auch schon Befreiungsanträge gestellt. Das kann nicht sein! Bei der Förderung der Erneuerbaren Energien über die EEG Umlage sollten nur noch die Firmen befreit werden, die wirklich im internationalen Wettbewerb stehen, damit keine Arbeitsplätze gefährdet werden.

Auch in einem anderen Punkt lässt die Bundesregierung die Verbraucher zahlen: Der Netzbetreiber tennet schafft es trotz Zusage nicht rechtzeitig etliche Windparks in der Nordsee ans Stromnetz anzuschließen. Den entstandenen Milliardenschaden sollen die Verbraucher schultern. Geplant ist, dass größere Unternehmen hier wieder von der Zahlung befreit werden.

Auswahl von Unternehmen die aktuell von den Netzentgelten weitgehend/gänzlich befreit sind:

Friedrichstadtpalast, AXA, Allianz, ALDI, 1&1, Urenco, BayerSchering Pharma, diverse Wiesenhof Mastställe, Netto Marken-Discounter, diverse Erdöl-Raffinerien, Accor Hotels, Autohaus Ford Kögler…. In der Beantragung: diverse Golfplätze, Deutsche Börse Frankfurt, IKEA, H&M, Sparda Bank Nürnberg, Diözese Würzburg , J. Oppmann AG – Sektkellerei. Insgesamt haben für die Jahre 2011 und 2012 rund 3500 Firmen Anträge auf Befreiung gestellt.

Auswahl von Unternehmen die aktuell von der EEG Umlage weitgehend befreit sind und die nur bedingt im internationalen Wettbewerb stehen:

McDonald’s (EnergyFoodTown Duisburg Rheinhausen), Bitburger, 30 Bergbaubetriebe im Bereich Braun- und Steinkohle, 8 x Exxon Mobil mit Erdölförderung, 4 Erdöl-Raffinerien, 9 Großschlachtereien (u.a. Wiesenhof), 20 Molkereien, 14 Futtermittelhersteller, rund 50 Zementfirmen, diverse Flughäfen – bspw. Stuttgart und Berlin. Für nächstes Jahr gibt es mehr als 2000 Anträge.

Bestandteile der Strompreiserhöhung:

0,2 Cent/ kwh (§19 Umlage): zahlt jeder private Haushalt für die Befreiung von Firmen bei den Netzentgelten mit (insgesamt sind es 0,33 Cent)

0,25 Cent/ kwh (Offshore-Haftung): weil der Netzbetreiber tennet Windparks in der Nordsee nicht rechtzeitig ans Stromnetz anschließt, sind Haftungszahlungen in Milliardenhöhe fällig

1,7 Cent/ kwh (EEG Umlage): die Umlage steigt von 3,6 auf 5,3 Cent/kwh.

~ 0,5 Cent/ kwh (Netzentgelte): rund 300 Netzbetreiber erhöhen die Preise um durchschnittlich 0,5 Cent/ kwh

Unter folgendem Link sind weitere Hintergrundinformationen herunterzuladen: Strompreisanstieg.
————

Länderrat in Lübeck beschließt Antrag zur Energiewende

28. April 2012

Beim kleinen Parteitag in Lübeck stellte der Bundesvorstand einen Antrag zur Energiewende vor, der unter anderem einen Masterplan Energiewende fordert, von dem Deutschland gleich dreifach profitieren kann:

  • gut fürs Klima durch eine 40-prozentige Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2020,
  • gut für die Wirtschaft durch wichtige Exportgüter wie innovative, hocheffiziente Produkte und einen enormen Wissensvorsprung,
  • gut für die Verbraucherinnen und Verbraucher durch verringerte Abhängigkeit von immer teurer werdenden Öl- und Gasimporten.

Der komplette Antrag ist unter folgendem Link zu finden: Länderratsantrag Energiewende. Sobald der endgültige Beschluss veröffentlicht ist, werden wir ihn hier verlinken.

Landesdelegiertenkonferenz beschließt Leitantrag zur Energiewende

24. März 2012
Auf der Landesdelegiertenkonferenz am 24. April wurde ein Leitantrag zur Energiewende mit überwältigender Mehrheit verabschiedet. Darin fordern wir unter anderem, dass Berlin bis zum Jahr 2050 vollständig mit Erneuerbaren Energien versorgt wird und dass die Stromversorgung der Stadt bis 2030 zu 100 Prozent aus regenerativem Strom erfolgt.

Außerdem bietet das Auslaufen der Konzessionsverträge für das Strom- und Fernwärmenetz (Ende 2014) sowie das Gasnetz (Ende 2013) eine riesige Chance zum Umsteuern, die es unbedingt zu nutzen gilt!

Hier geht es zum Beschluss vom 24.03.2012: Energiewende jetzt!

Neben diesem Leitantrag wurde auch ein Antrag der Landesarbeitsgemeinschaft Energie gegen den Braunkohletagebau in Brandenburg beschlossen. Darin erklären sich die Berliner Grünen solidarisch mit den betroffenen Gemeinden und fordern den beschleunigten Umstieg auf umweltfreundliche erneuerbare Energien. So soll Berlin die Braunkohleverstromung im Kraftwerk Klingenberg bis 2016 beenden.

Hier geht es zum Antrag, der in dieser Fassung verabschiedet wurde.

;

Ein Jahr nach Fukushima – und keine Energiewende in Sicht

11. März 2012
Anstatt die Energiewende energisch voranzutreiben und an den richtigen Schrauben zu drehen, bewegt sich Schwarz-Gelb konsequent in die falsche Richtung.

Der derzeitige Anstieg der Strompreise ist nicht auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz und die Erneuerbaren zurückzuführen, sondern auf die zahlreichen Ausnahmeregelungen in Sachen Netzentgelte für die Industrie – zu Lasten kleiner und mittlerer Unternehmen und auf Kosten der privaten Nutzer.

Auch die von Schwarz-Gelb 2009 eingeführte Novellierung des EEG hat sich nachteilig auf die EEG-Umlage ausgewirkt: So wurden die Ausnahmeregelungen erweitert und es wurde eine so genannte Marktprämie eingeführt. Dieser Aufschlag für an der Börse vermarkteten Strom aus Erneuerbaren Energiequellen treibt den Strompreis für den Endverbraucher ohne erkennbaren Nutzen in die Höhe. So führt der Anstieg bei den Erneuerbaren Energien zwar zu sinkenden Preisen an der Strombörse, aber die Stromkonzerne kassieren dadurch eine höhere Marktprämie, die sich aus der Differenz zwischen Börsenpreis und gewährter Einspeisevergütung ergibt – eine absurde Entwicklung!

Du musst angemeldet sein ,um zu kommentieren.

Realisiert mit Wordpress und dem Eines Für Alle! Theme von Henning Bublitz. Basierend auf dem Blum-o-Matic Theme von kre8tiv.
11 Datenbankanfragen in 0,311 Sekunden · Anmelden